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Filmwochenende 14.03. bis 17.03.2013

Kurzfilmblock: Das Kino der Tiere

Wann:
  -
Wo:
Central -
Kategorie:
Tierfilm
Weitere Termine:

 

Zimmerleute des Waldes (Heinz Sielmann)


Deutschland 1954 | sw | 19 min

Inhalt

Der Film zeigt bis dahin nicht gesehene Bilder aus dem Inneren einer  Spechthöhle, Nahaufnahmen von der Nahrungssuche mit der überlangen Zunge der Vögel und Infrarotbilder vom Verhalten in völliger Dunkelheit.

 

Synopsis

Showing life as no bird-watcher had seen it before, Sielmann‘s half hour film was ground breaking in its day, with views inside the woodpeckers nest holes, close-ups of feeding, and even infra-red footage of bird action in complete darkness


 

Schwalben am Spieß (Bernhard und Michael Grzimek)


Deutschland 1958 | sw | 10 min

Inhalt

In „Schwalben am Spieß“ verwandelt sich Italien in ein Volk von Tierquälern, sobald der letzte Tourist im Herbst abgereist ist. Neben dem spanischen Stierkämpfer wird auch der deutsche Angler als Tierquäler gezeigt. Ebenso  klagt  der Film das sorglose Ablassen von Schiffsaltöl in Flüsse und Meere an, das zu tausendfachem Tiersterben führt. Schwalben am Spieß ist nicht nur eine Abrechnung  mit folkloristischen Traditionen und dem sorglosen Umgang mit lebenden Tieren, sondern klagt, mutig  im Kontext der Zeit, die negativen Seiten der Wohlstandsgesellschaft an.

 

Synopsis

A film against the killing of animals: Fowling,  corrida and birds dying in the black tide.

 


Unsere Afrikareise (Peter Kubelka)


Österreich 1961 –1966 | Farbe | 5 min

Inhalt

Obwohl Kubelkas Hang zur Subversion bekannt war, beauftragte ihn eine Reisegruppe, ihre Afrikasafari zu dokumentieren. Kubelka arbeitete fünf Jahre lang an der unglaublich exakten Bild- und Tonmontage von „Unsere Afrikareise“. Der Film stellt seine Geldgeber als wichtigtuerische, geistlose und grausame Eindringlinge bloß und zeigt dagegen deutliche Sympathien für die afrikanischen Stammesangehörigen und die heimische Tierwelt.


Synopsis

In 1961 Peter Kubelka was asked to make a documentary about a group of Europeans on an African hunting trip. He accompanied them, recorded many hours of film and sound, and then spent five years editing this material into  a most unconventional film. The result, ‚Unsere Afrikareise‘, is one of the most densely packed minutes in film history, and makes truly extraordinary use of the creative possibilities of sound…



Convulsion (Chen Sheinberg)


Israel 1998 | Farbe | 4 min

Inhalt

Ein Insekt versucht verzweifelt sich umzudrehen, während die Umgebung sein Leid ignoriert. Im Soundtrack sind die Originalgeräusche des Insekts zu hören.
 

Synopsis

An insect tries in vain to turn over. It screams, but nobody hears.



Useless dog (Ken Wardrop)


Irland 2004 | Farbe | 5 min | OF

Inhalt

Ein irischer Bauer erzählt von seinem nutzlosen Hütehund, der das Leben genießt anstatt zu arbeiten.

 

Synopsis

Meet a sheepdog who‘s afraid of sheep, but has a definite affinity for cows. Guiness may not be the hardest working farm dog, but her family loves her just the same.


 

Das Manteltier (Neozoon Collective)


Deutschland 2010 | Farbe | 3 min | OmeU

Inhalt

Im Frühjahr 2010 installierte die Künstlergruppe Neozoon mechanisch bewegte Pelzmäntel in einem Käfig des Münsteraner Zoos und irritierte damit die Sehgewohnheiten der Besucher. Der Film ermöglicht einen Blick in das  Gehege der Manteltiere und dokumentiert gleichzeitig die Reaktionen der Zoobesucher vor dem Käfig.

 

Synopsis

Short film about a fur coat-installation inside an enclosure at the Münster Zoo. The film documents the visitors reactions


 

Esel mit Schnee (Romuald Karmakar)


Deutschand 2010 | Farbe | 4 min

Inhalt

Ein Stillleben aus Niederbayern. Es schneit. Wir sehen die Esel Bianca und Ugo sowie das Schaf Ole, benannt nach einem norwegischen Skilangläufer. Ihr Stall gehört zu einer Autowerkstatt. W. Wiesner, der Chef der Werkstatt, kam zu seinem ersten Esel, als ein Kunde seine Reparaturkosten nicht bezahlen konnte.


Synopsis

A tableau, shooted in Lower Bavaria. It snows. We see the donkeys Bianca and Ugo and the sheep Ole, named after a Norwegian cross-country skier. The stable takes part of a garage. The first donkey came to Mr. Wiesner, the  owner, when a client couldn‘t pay his bill.