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Filmwochenende eröffnet: Die Startrampe für besondere Filme

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Mit dem kanadischen Film "Bachir Lazhar" wurde heute im Programmkino Central das 38. Internationale Filmwochenende Würzburg feierlich eröffnet. Vor rund 150 Zuschauern im ausverkauften Saal begrüßte Festivalchef Hannes Tietze Gäste aus der Filmbranche, Vertreter der Sponsoren und der Stadt Würzburg, Journalisten und alle Filmfans, die trotz frühlingshaften Wetters den Weg ins Kino gefunden hatten. Gleichzeitig beklagte er in seiner emotionalen Begrüßungsrede die fehlende Wertschätzung, die das Kino im Kulturleben der Stadt und in vielen Medien erfährt und die Tatsache, dass sich die finanzielle Unterstützung des Festivals durch die Stadt Würzburg seit Jahren nicht vergrößert hat. "Wenigstens einen Inflationsausgleich hätten wir uns schon gewünscht", schloss Tietze.
Für die Stadt Würzburg nahm Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake an der Eröffnungsveranstaltung teil. Sie betonte, dass die Filmkunst ihren festen Platz in Würzburg hat. Außerdem sprach sie den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Filmwochenendes sowie den Sponsoren ihre Anerkennung aus, ohne die es das traditionsreiche Festival nicht geben würde.
Abschließend sprach noch der Geschäftsführer des Arsenal-Filmverleihs, Stefan Paul, der den Eröffnungsfilm "Bachir Lazhar" mitgebracht hatte. "Filmfestivals wie das Würzburger Filmwochenende sind die Startrampe für viele besondere Filme. "Bachir Lazhar" war in diesem Jahr unter den letzten vier Kandidaten für den Auslands-Oscar und hat auf vielen Festivals Preise gewonnen. Wir hoffen, dass er in Deutschland mehr als 100.000 Zuschauer anziehen wird." Den Grundstein dafür kann er auf dem Filmwochenende legen. Bis Sonntag laufen im Central und im Cinemaxx rund 50 Langfilme und viele Kurzfilme.